Rahel Reber

Strengelbach, Switzerland

Mehr als ein Märchen

Es war einmal… 

Wer liebt sie nicht, die Märchen?! Die Geschichten von Menschen, die eigentlich etwas ganz Besonderes wären, jedoch wegen gewissen Umständen nicht so sein können, wie sie sind. Von Figuren, die sich in schwierigen Situationen befinden und im Verlaufe der Geschichte daraus befreit werden, die gefangen gehalten und erlöst werden, die ungerecht behandelt werden und am Schluss als Sieger hervorgehen.

Seit meiner Kindheit faszinieren mich Märchengeschichten und ich konnte mich schon immer stark mit den Hauptfiguren identifizierten . Auch wenn es nur Märchen sind, lösen sie bis heute in mir etwas aus – etwas das mir nahe geht und mein Herz bewegt. Mit dem Erwachsenwerden wurden es dann die romantischen Filme, die modernen Märchen, die mich begeisterten und in ihren Bann zogen. Von den Glücksgefühlen, die diese Romanzen in mir auslösten, konnte ich oft kaum genug bekommen. Ich liebte es, in eine andere Welt einzutauchen – eine Welt, in der das Gute siegt und Gerechtigkeit wiederhergestellt wird. Ich liebte diese emotionalen Geschichten mit Happy End – und ich liebe sie auch heute noch. Obwohl es erfundene Geschichten sind, lösen sie in mir etwas aus, etwas, das mir nahe geht und mein Herz bewegt.

Mit der Zeit stellte ich fest, dass diese Glücksgefühle oft nur von kurzer Dauer waren und ich mich anschliessend leer und unzufrieden fühlte. So begann ich mich zu fragen, was diese Geschichten in meinem Innern genau bewirkten. Mir wurde bewusst, dass die Märchen in mir Sehnsüchte weckten – die Sehnsucht erkannt zu werden, Sehnsucht nach Annahme, Wertschätzung, Liebe, Abenteuer, Befreiung, Erlösung und Sieg. Nun konnten die Geschichten die Sehnsüchte zwar hervorrufen, doch stillen konnten sie diese nicht. Das machte mich unglücklich und führte zum Gefühl der inneren Leere. Mir wurde klar, dass ich mehr brauchte als ein Märchen, um zu glücklich sein.

Da ich schon seit Kind mit der Bibel vertraut bin, weiss ich, dass es einen Gott gibt. Dieser Gott spricht mir in seinem Wort, der Bibel, zu, dass er mich von Anfang an geliebt hat. Er liebt mich sogar so sehr, dass er seinen eigenen Sohn für mich sterben liess. Durch den Tod von Jesus habe ich freien Zugang zu Gott und seiner Liebe erhalten. Diese Liebe ist viel mehr als ein Märchen. Auch sie löst in mir etwas aus, das mir nahe geht und mein Herz bewegt. Darüber hinaus gibt sie mir als geliebtes Kind Gottes Anerkennung und Wertschätzung, sie macht mein Leben zu einem Abenteuer, befreit mich von Schuld und Sorgen und bringt mir letztendlich den Sieg über den Tod hinaus.

Seit ich realisiert habe, dass Gottes Liebe alle meine Sehnsüchte stillen kann, weiss ich, dass ich nicht in eine Märchenwelt abtauchen muss, um Glücksmomente erleben zu können. Die Gemeinschaft mit Gott, meinem himmlischen Vater, erfüllt mein Herz mit allem, was ich brauche und macht mich glücklich. Mein Glück ist nicht mehr von Menschen und Umständen abhängig, sondern basiert alleine auf der Tatsache, dass Gott mich liebt. Ein besseres Happy End kann ich mir nicht vorstellen.

Das Beste zum Schluss: Diese Liebe gilt dir genauso wie mir. Willst dich darauf einlassen und an diesem Glück teilhaben? Sehnst du dich auch nach einem Happy End?

Dann schreib mir, ich erzähle dir gerne mehr darüber.

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